Party of Labour of Austria, Municipal funding and basic public services at risk

5/22/20 3:32 PM
  • Austria, Party of Labour of Austria De En Europe Communist and workers' parties

Municipal funding and basic public services at risk

 

Armin Kollarik, municipal councillor of the Party of Labour in Neusiedl/Zaya (Lower Austria), warns that in course of the CoViD-19 measures and the spreading economic crisis the financing of the municipalities could no longer be guaranteed. "If measures are not taken immediately, the chronic underfunding of the municipalities threatens to reach a new low point to an alarming extent",Kollarik notes. 

Municipal revenues from communal taxes, which are calculated on the basis of wages and salaries, as well as from local entertainment and accommodation taxes would decline massively. Furthermore, municipal revenue shares in federal taxes (income, turnover, corporate taxes etc.), which are determined via the fiscal equalisation system, are also facing a huge decrease. "The federal and state governments are accepting the fact that over one and a half million people have already been made unemployed or put on short-time work", says Kollarik. "A large number of small businesses will be ruined, events will be cancelled, and consumption will inevitably fall because people will also have less money. All of this indirectly has serious consequences for the financing of the municipalities." 

The municipalities now lack budgeted money, which is needed for continuous public services, but also for special projects. In May 2020 there was already a decrease in municipal revenues of 16%, in the coming months up to 40% can be expected. This would not only lead to an even higher level of municipal debt but would also mean that basic and vital municipal services could no longer be guaranteed. "If the municipalities run out of money", says Kollarik, "then even the local fire brigade and rescue services would possibly lose parts of their financial basis for activity. And at some point, even everyday municipal public services, such as water supply and waste disposal, would be challenged, not to mention urgently needed infrastructure and maintenance measures by the municipalities." 

The municipal councillor of the Party of Labour calls on the Austrian federal government and the state government of Lower Austria to take immediate action to secure basic services in the municipalities and to save them from ruin. "It is questionable", Kollarik states, "that the Minister of Finance is spending billions to rescue large private corporations, some of which are not even Austrian, and to subsidise the luxury lives of the rich, but is abandoning our people in the towns and villages. The loss of municipal revenues must be compensated for 100% immediately.And for the future Kollarik demands fairer regulations for financial equalisation so that the vital interests and basic needs of small and medium-sized municipalities are no longer ignored. 

But Kollarikdoes not cherish illusions: "The government is obviously only protecting the profits of corporations and big landowners, while workers and employees, small self-employed people, commercial family businesses and average farmers are left out in the cold. Those who make such ruthless financial, economic, social and labour policies donot care about the survival of the municipalities either. The Party of Labour will not accept this situation - we reaffirm our position: The social and health protection of the people and their basic needs in the municipalities must take precedence over the nepotistic special interests of the major donors, indirect financiers and personal favourites of the conservative Chancellor's party."


 

Gemeindefinanzierung und öffentliche Grundversorgung in Gefahr

 

Armin Kollarik, Gemeinderat der Partei der Arbeit (PdA) in Neusiedl an der Zaya (Niederösterreich), warnt davor, dass im Zuge der CoViD-19-Maßnahmen und der begonnenen Wirtschaftskrise die Finanzierung der Gemeinden nicht mehr gewährleistet sein könnte. „Wenn nicht sofort Maßnahmen ergriffen werden, droht der chronischen Unterfinanzierung der Gemeindenein neuer Tiefpunkt ungeahnten Ausmaßes“, stellt Kollarik fest. 

Sowohl die Gemeindeeinnahmen aus der Kommunalsteuer, die sich anhand von Löhnen und Gehältern berechnet, als auch aus kommunalen Vergnügungssteuern und Ortstaxen würden massiv sinken. Hinzu komme die Tatsache, dass insbesondere auch die kommunalen Ertragsanteile an den Bundesabgaben (Einkommen-, Umsatz-, Körperschaftssteuer etc.), die über den Finanzausgleich bestimmt werden, vor einem gewaltigen Einbruch stehen. „Die Bundes- und Landesregierungen nehmen es in Kauf, dass bereits über eineinhalb Millionen Menschen arbeitslos oder in Kurzarbeit geschickt werden“, sagt Kollarik. „Eine große Zahl an kleinen Betrieben wird ruiniert, Veranstaltungen fallen aus, der Konsum reduziert sich zwangsläufig, da auch die Menschen weniger Geld haben. All‘ das hat indirekt schwere Konsequenzen für die Finanzierung der Gemeinden.“ 

Den Gemeinden fehlt nun fix eingeplantes Geld, das für kontinuierliche öffentliche Leistungen, aber auch spezielle Vorhaben benötigt wird. Im Mai 2020 gab es bereits einen Einnahmenrückgang um 16%, in den kommenden Monaten ist mit bis zu 40% zu rechnen. Damit stünde nicht nur eine noch höhere Verschuldung der Gemeinden an, sondern die Gewährleistung grundlegender und lebenswichtiger kommunaler Leistungen wäre nicht mehr gegeben. „Wenn den Gemeinden das Geld ausgeht“, sagtKollarik, „dann würden womöglichsogar Feuerwehr und Rettung einen Teil ihrer finanziellen Tätigkeitsgrundlage verlieren. Und irgendwann stehen auch alltägliche kommunale Selbstverständlichkeiten in Frage, wie Wasserversorgung und Entsorgung, von dringend notwendigen Infrastruktur- und Instandhaltungsmaßnahmen der Gemeinden gar nicht zu reden.“ 

Der PdA-Gemeinderat fordert die österreichische Bundes- sowie die niederösterreichische Landesregierung auf, sofort Maßnahmen zu ergreifen, um die Grundversorgung in den Gemeinden abzusichern und diese vor dem Ruin zu bewahren. „Es kann nicht sein“, meint er, „dass der Finanzminister Milliarden Euro zur Rettung von, zum Teil nicht einmal österreichischen, privaten Großkonzernen sowie zur Subventionierung des Luxuslebens von Superreichen in die Hand nimmt, aber die eigene Bevölkerung in den Städten, Ortschaften und Dörfern im Stich lässt.“ Die kommunalen Einnahmenverluste seien sofort zu 100% auszugleichen – und für die Zukunft verlangt Kollarik gerechtere Regelungen beim Finanzausgleich, sodass die Lebensinteressen und Grundbedürfnisse der kleineren und mittleren Gemeinden nicht mehr ignoriert werden. 

Doch Kollarik gibt sich keinen Illusionen hin: „Die Regierung schützt offensichtlich nur die Profite der Konzerne und Großgrundbesitzer, während Arbeitnehmer, kleine Selbständige, gewerbliche Familienbetriebe und durchschnittliche Landwirtschaftsbetriebe durch die Finger schauen. Wer eine solch rücksichtslose Finanz-, Wirtschafts-, Sozial- und Arbeitspolitik macht, schert sich auch nicht um das Überleben der Gemeinden. Dafür ist die PdA jedenfalls nicht zu haben – wir sagen: Der sozialeund gesundheitlicheSchutz aller Menschen sowie deren Grundversorgung in den Gemeinden müssen Vorrang haben vor den ausgemauschelten Spezialinteressen der Großspender und indirekten Financiers und Günstlinge der türkisen Bundeskanzler-Partie.“

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